Ostern

»Stellen Sie sich vor: Sie feiern mit guten Freunden ein Fest. Herzensfreunde, Sie haben viel miteinander erlebt. Sind durch dick und dünn gegangen, haben miteinander geträumt, diskutiert, für eine Sache gekämpft. Auf einmal, mitten in der Nacht, wird einer von ihnen verhaftet. Wird einfach weggebracht, Sie können nichts tun. Am nächsten Morgen hören Sie: Man hat ihn zum Tod verurteilt. Alles geht sehr schnell, von einem fairen Prozess kann keine Rede sein, das Urteil wird vollstreckt, der Leichnam in ein Grab gelegt. Sie können nicht fassen, was geschehen ist. Die ganze Nacht liegen Sie wach. Vor Sonnenaufgang brechen Sie schließlich auf, um Ihren toten Freund wenigstens ein letztes Mal zu sehen. Abschied zu nehmen.
Aber Sie finden das Grab leer. Eine leuchtende Gestalt steht davor. Sie sagt Ihnen, dass Ihr Freund keinesfalls hier, sondern auferstanden ist.

Eine unglaubliche Geschichte? Etwa so erzählt die Bibel von Jesu Tod und Auferstehung. Sie können sie nachlesen bei Matthäus ab Kapitel 26, bei Markus ab Kapitel 14, bei Lukas ab 22 und bei Johannes ab 18

(Aus dem »Andere Zeiten Magazin 1/08«, Seite 12.)