Kaffeesatz 05.15

Erwischt – ich geb's zu, ich habe gemogelt. Nach dem die ersten Kaffeesätze in diesem Jahr nach Kalenderwochen nummeriert waren, stelle ich jetzt mit dem Kaffesatz 05.15 auf monatliche Ausgaben um. Mal sehen, ob ich in diesem Intervall liefern kann. Hier also der Bodensatz meines Netzkonsums im Mai 2015:

Der Kindleberry

Kindleberry Optimal für den Einsatz unter der Sonne Australiens wenn man den Akku selten laden kann: ein Kindle als SSH-Terminal für einen Raspberry Pi, das Bastelprojekt von Max Ogden. Die Idee ist schon etwas älter, sie stammt ursprünglich von Geoffroy Tremblay, aber ich mag den Low-Tech-Ansatz sehr.

Mini-Kaffee-Röster

Ikawa Home Coffee Roaster

Den perfekten Kaffee zuhause mit einer kleinen Maschine zubereiten – dabei reden wir nicht länger vom Kochen, sondern mit dem Ikawa Home Coffee Roaster auch vom Rösten. Echte Kaffee-Nerds haben das Gerät per Kickstarter bereits vollständig vorfinanziert. Ich freue mich dann ab Februar 2016, dem voraussichtlichen Liefertermin, auf eure Einladungen zum Cupping. (via Design Taxi)

Unplug yourself

Almost everything will work again if you unplug it for a few minutes, including you!
~ Anne Lamotte

— Action for Happiness (@actionhappiness)

In dieselbe Kerbe haut auch Andrew "Boz" Bosworth, wenn er empfielt, dass insbesondere Führungskräfte mehr Urlaub nehmen sollten. Seine Begründung finde ich sehr einleuchtend:

I believe that your leadership is best measured by what people do when you aren't around. (…)
Good directors and tech leads could leave for a month. The better people were, the longer they could be away.
True leadership is giving people the tools to make good decisions locally. Leadership means sharing a vision of the future, not consulting an oracle. If you want to test your leadership, take longer vacations.

Deine Gadgets sind gut genug.

Warum es sich nicht (mehr) lohnt, jedes Jahr sein Smartphone gegen das aktuelle Modell einzutauschen, schrieb Christopher Mims für das das WSJ1:

The functional difference between last year’s generation of Android smartphones and iPhones and their latest versions has, subjectively at least, never been smaller. That’s because, as with notebook computers and automobiles, smartphones have become a more mature technology.

Da ist was dran. Als ich vor fünf Jahren kühn beschloss, mein iPhone 3G länger als zwei Jahre (die Mindest-Vertragslaufzeit) zu nutzen, habe ich das bitter bereut: das Teil wurde zunehmend träge, der Akku unzuverlässig und aktuelle Apps schlicht unbenutzbar.
Mein aktuelles iPhone 4S hingegen leistet mir schon seit knapp vier Jahren treue Dienste. Und die aktuellen Modelle punkten für mich nur mit Features (TouchID, großer Bildschirm), nicht mit funktionaler Substanz.

Den Link zum WSJ-Artikel habe ich übrigens bei Patrick Rhones Minimal Mac gefunden, der dieses Projekt leider Anfang Mai beendet hat. Weil seiner Meinung nach alles gesagt wurde, was zum aufmerksamen und bewussten Umgang mit Technologie zu sagen ist. Nun denn.

  1. Die Paywall lässt sich umgehen, indem man den Artikel z. B. zu Instapaper schickt.