Die Zukunft wird anders

Anstatt in die Zukunft zu schauen, diskutieren sie Fluch oder Segen, worunter sie Rückschritt oder Rückkehr verstehen. Es geht aber um eine neue Welt der Zukunft, über die man schwer reden kann, weil eben die meisten Leute die Zukunft mit den Augen der Vergangenheit sehen: Die Idealisten hoffen, ihre ewigen Ideale im Neuen verwirklichen zu können. Die Realisten starren auf die möglichen Verschlechterungen und Unsicherheiten im Neuen. Niemand aber schaut das Neue nüchtern und real zuversichtlich an.

(…)

Hey, die Welt wird neu. Kommen Sie doch mit. Jammern Sie nicht, dass im Neuen die Ideale doch wieder recht fern sein werden. Und Sie anderen, haben Sie bitte keine Angst: Sie bekommen bestimmt wieder eine neue Heimat. Die Zukunft wird anders. Nicht besser oder schlechter – anders. Zu große Angst und zu großer Idealismus helfen nicht. Aufbrechen! Machen!

Der großartige Gunter Dueck über die Verwechselung von Gestern und Morgen.
Das passt einfach auf so viele unterschiedliche Lebensbereiche, dass es sich lohnt, diesen Text gut abzuspeichern und bei passender Gelegenheit noch einmal zu lesen. Und sei es nur, um erneut festzustellen, dass ich mich Idealist nennen darf.