Archiv mit dem Tag: lesen


1
Jul 10

Zeitung, vertikal.

Letztes Jahr im Herbst sah ich irgendwo im Interweb die charmante Idee einer vertikal gefalteten Zeitung.

Die heutige Ausgabe der WELT Kompakt erschien nun einmalig in diesem Format, als Scroll Edition. Und ich muss sagen: gefällt mir. Lässt sich gut lesen. Würde ich gerne öfter sehen.


21
Jan 10

Szenesprachenwiki vom Duden

Szenesprachenwiki vom Duden

Ich bin ja eher skeptisch, ob Wörter, wie entfolgen oder verretweetet, jemals in den Duden kommen. Aber darüber — und über weitere schöne Wörter, wie beispielsweise Bratwurstjournalismus — lässt sich im Szenesprachenwiki des DUDEN 1a abtexten.

Neben dem Unterhaltungswert dieses Wikis finde ich die Vorstellung faszinierend, dass die Urmutter der germanischen Wörterbücher hier scheinbar kollaborativ weiterentwickelt wird. Sozusagen eine Art Sprachdemokratie; möglicherweise aber auch eher Demokratur?!

Auch auf ein technisches Schmankerl des Wikis möchte ich noch hinweisen: eine nett gemachte HTML5-Seite zum Durchstöbern der szenigen Wörter. Aktueller Browser wird vorausgesetzt, Flash hingegen nicht.

(via Mareen Fischinger)


16
Jan 09

Die Sache mit dem Glück(lich sein)

Wahrscheinlich war ich unterwegs nach Berlin, als ich im Zug die brand eins 12/08 am Wickel hatte. Eventuell erinnert sich der ein oder andere Bahnreisende an mich. Ich war der, der in unregelmäßigen Intervallen vor sich hin gekichert hat. Und in dem Heft rumkritzelte, dass er offenbar las. Grund war dieser Artikel, der jetzt im brand eins Archiv im Volltext und als PDF verfübgar ist.

Zitat:

Es gibt Tage, an denen wird einem schlagartig klar, dass die gesamte Glücksenergie dieses Planeten von einigen wenigen Deppen abgesaugt wird. Das Allerschlimmste daran ist, dass diese Trottel gar nicht bemerken, wie gut es ihnen geht – und wie schlecht unsereinem. Stimmt doch!

Und:

Das Gegenteil von Glück ist nicht Unglück, sondern Langeweile.

Lesebefehl. Macht gute Laune. Und vielleicht sogar glücklich.


17
Okt 08

Lesestoff: Das Frustjobkillerbuch

Dieses Buch musste ich kaufen, nachdem ich den Klappentext gelesen hatte:

»Mehr als 85% der arbeitenden Menschen wollen ihren Job wechseln. Nur selten haben wir Menschen getroffen, die morgens in der U-Bahn, auf dem Weg zur Arbeit,ein glückliches Strahlen in ihren Augen hatten. (…) Unsere Untersuchungen haben ergeben, das Sie erstaunen mag: alle Jobs sind gleich. Wir können nicht dadurch zufrieden werden, dass wir ständig nach etwas anderem suchen.(…)«

Das Frustjobkillerbuch* stellt klar, dass der Job, den man derzeit hat, bestimmt nicht der Schlimmste ist, aber die eigene Einstellung dazu führt, dass man ihn dafür hält. Wer dieses Buch in die Hand nimmt, sollte sich darüber im Klaren sein, dass die Autoren (Volker Kitz und Manuel Tusch) einen damit ein Stück weit manipulieren möchten. Sie möchten einen anderen – positiveren Blick auf den eigenen Berufsalltag ermöglichen. weiter →


6
Okt 08

Lesestoff: Morgen komm ich später rein

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Mit seinem Buch »Morgen komm ich später rein«* referenziert Markus Albers den Grundgedanken von Timothy Ferris’ 4-Stunden-Woche. Anders als Ferris fokussiert Albers dabei nicht den freiberuflich Schaffenden, sondern den fest angestellten Arbeitnehmer, wie man ihn größtenteils in den alltäglichen Penderlströmen antreffen kann.

Während die 4-Stunden-Woche stark daran appelliert, die eigene Komfortzone zu verlassen, und nicht ständig auf den irgendwann kommenden Ruhestand zu warten, erläutert Albers in seinem Buch die Möglichkeiten, die moderne Büro-Infrastrukturen für flexibleres Arbeiten bieten. weiter →