Seit Mittwoch Abend können auch die professionellen Mac-User wieder investieren – renovierte PowerBooks, PowerMacs und eine Bildbearbeitungssoftware für Fotografen: Aperture.
Während im G5 mit zwei Dual-Core CPUs quasi vier Herzen pulsieren, schleichen die PowerBooks weiter mit hochgedrehten G4s umher. Mit dem Event vom Mittwoch offenbart sich Apples derzeitiges Drama: Die Software Aperture empfielt als Rechner einen Dual 2GHz Power Mac G5 oder schneller. Soweit nicht ungewöhnlich – High-End-Software für High-End-Hardware. Natürlich läuft Aperture auch auf einem PowerBook, es ist jedoch kein PowerBook erhältlich, dass den empfohlenen Hardware-Anforderungen gerecht wird. So betrachtet, sind die renovierten PowerBooks nur Kosmetik. Im Gegensatz zum überarbeiteten iMac G5 wurden nicht einmal neue Features hineingesteckt.
Der G5 als kraftvolle CPU ist unbestritten ein Meisterwerk, Stromverbrauch und seine Wärmeentwicklung stehen der Leistung allerdings fast proportional zur Seite.
Vor dem Hintergrund der kommenden Intel-Macs dürfte es spannend sein, ob Apple die »Mutter der thermischen Herausforderungen«, das G5-Powerbook, überhaupt noch angeht.