Archiv aus der Kategorie palm


11
Jan 09

Palm versucht es nochmal: Pre

Palm Pre

Palm war echt Future, damals. Die Schriftsteuerung, die einfache Synchronisation, die vielen Programme… Handspring und Sony bauten eigene Geräte mit Palm OS, Handspring hatte sogar eine Hardware-Erweiterung zum Telefon im Angebot. Dann kam der Treo. War zwar zunächst ein bißchen dicklich und mein Firmengerät hatte sogar eine Antenne (was 2004 echt nicht mehr cool war), aber das Smartphone-Konzept war rund, sogar Steve Jobs meinte, dass man damit gut auskäme. Leider war mein Exemplar offenbar ein Montagsgerät.

Aber dann ging irgendwie eine ganze Menge schief. Da war der Foleo, den keiner wollte (ein paar Jahre später gehen Netbooks EeePCs weg wie Franzbrötchen) und die unsäglich traurige Idee, Palms nur noch mit Windows Mobile auszuliefern.

Umso mehr freue ich mich über den neuen Anlauf von Palm, den Palm Pre. weiter →


1
Jan 09

Persönliche Taschencomputer-Historie

Trotz aller Liebe zum Material: Einen Papierkalender oder ein -Adressbuch habe ich eigentlich noch nie verwendet. Ob in der Abi-Zeit, während meinen beiden Studiengänge oder und jetzt im normalen Alltag verwende ich für Adressen, Termine, Notizen und anderes ausschließlich meinen Taschencomputer.

Alle meine elektronischen Helferlein hatten dabei jedoch ein gemeinsames Must-Have-Feature: die Synchronisation mit meinem Desktop-Computer. So hab ich wohl keine einzige Adresse bei allen Geräte-Migrationen neu erfassen müssen.

Mit jedem Gerät verbinde ich natürlich kleine Geschichten: weiter →


5
Jun 07

Kauft Apple Palm?

Schönes Gerücht bei Cyberbloc: Apple steigt verdeckt bei Palm ein. Hier die Fakten:

  1. Jon Rubinstein, ehemaliger iPod Hardwarechef bei Apple, ist seit wenigen Tagen Verwaltungsratschef bei Palm.
  2. »Elevation Partners« steigt zu 25% bei Palm ein. Gründer von »Elevations Partners« ist Fred Anderson, der war bis 2004 Finanzchef bei Apple.
  3. Bono,der Bandleader von U2 – langjähriger Freund und Weggefährte von Steve Jobs – ist Investor bei »Elevation Partners«.

Dazu dieser Artikel der Netzeitung und diese Finanz-Nachricht.


1
Sep 05

Do not Treo

Nicht jeder Kunde wird so liebevoll mit Nachschubgeräten versorgt, wie Herr Weber. Mein Treo 600, gekauft im Mai 2004 über UK, durfte aufgrund eines nicht mehr touchenden Screens im Sommer gleich nach Irland reisen. 6 Wochen später kam er mit einem flimmerten Screen wieder zurück, ließ sich aber bedienen. Im Oktober ging er gleich wieder auf Reisen, da mich ständig die Gesprächspartner fragten, ob ich aus einem Kernreaktor anrufen würde – es brumme so.

Es wäre profitabel gewesen, Miles&More für den Treo zu beantragen: im Juli durfte der kleine Freund dann wieder zum Service fliegen, da er mir nur noch einseitige Telefonate vermittelte: Hören, aber nicht sprechen. Eigentlich ideal, um den Chef anzurufen. Gestern dann die Nachricht von Palm (the artist formely known as palmOne, formely known as Palm): Das Gerät ist außerhalb der Garantie, wird nicht mehr kostenfrei repariert.

Fazit: lieber einen PDA, der nicht telefonieren kann. Und zukünftig lieber was ohne Palm.


21
Okt 04

Agile Messenger

Ein Instant Messenger für AIM, ICQ, Yahoo und MSN ist an sich ja nichts neues. Unterstützung für Smileys, Gesprächsverlauf und Zähler für übertragene Daten ebenfalls nicht. Das ganze aber auf einem Mobiltelefon schon.
Agilemobile stellt seinen Freeware-Messenger für Symbian Series 60, Symbian UIQ, MS Pocket PC & Smartphone, J2ME und Palm OS zur Verfügung. Die Palm-Version – wenn auch noch in Beta und mit weniger Features als die anderen Versionen – ist die Elbewerk-Empfehlung für alle Dauer-Onliner des Tages.


14
Okt 04

Treo 600 b0rked

note to myself: diese Programme wieder auf dem Treo installieren, wenn er vom Service (Lautstärketaste defekt, Brummen bei Gesprächen und Display flackert) zurückkommt:
AOL Instant Messenger zum Chatten, BigClock um einen Wecker zu haben, Backgammon, Bombel und Vexed zum Zeitvertreib, DB-Fahrplan und Métro damit ich keinen Zug verpasse, FileZ als Dateimanager, Graffiti Anywhere zum Schreiben per Stylus, GridLock wegen der Sicherheit, NetClock zum Abgleich der Palm-Uhr via NTP, Kinoma für die Filmchen, Mergic Ping zum pingen, Mobipocket, eReader und Plucker zum Lesen (z. B. für die Wikipedia), MovieRec um Clips aufzunehmen, SoundRec für Sprachnotizen und Pickem als Ersatz für das integrierte Kameraprogramm, PLZFix um den Dauer-Palm-Adressbuch-Bug zu fixen sowie pTunes für die MP3’s-On-The-Go. Auch nicht vergessen: OneBridge und Java MIDP-2.0 sowie PalmBio.


10
Jun 04

Knackfolie

Knackfolie

Für die einen ist es die wahre Freude, ein Augenblick völligen Glücksgefühls: Abschalten, Wohlfühlen, Stress abbauen.

Für die anderen – und das sind meistens die Menschen, die im gleichen Büro arbeiten – ist es der Nerventerror pur: Die gute alte Knackfolie.

Wer gerade alles verknallt hat, findet neben der Flashversion jetzt auch eine für Palm OS. Knackfolie goes mobile. Einen schönen Tag noch.


23
Mai 04

noch jemand ein Äck?

Äckerei
fotografiert mit meinem neuen Treo 600 (hier die Orginaldatei)


27
Mai 03

Adobe Reader 6.0 goes not mobile

Die Marketingmaschine tönte schon seit Zeiten über den Nachfolger von Adobes Acrobat 5 – es scharfzahniges Wesen, dass mit intelligenten Maßnahmen Microsofts Webservices und Formularausfüllern lecker Paroli bieten soll. Seit heute ist der nun lediglich Adobe Reader getaufte Viewer für das prominente PDF-Format verfügbar. Neben verschiedenen Dateiformaten, wie etwa Flash (!) oder Microsoft Medien, keine Revolution an sich. So hoffte ich denn auf eine stark verbesserte Integration der mobilen Endgeräte – zumal doch seit geraumer Zeit der Acrobat Reader für den PDA vorliegt. Aber schade: Adobe hat noch nicht gemerkt, dass es auch User gibt, die auf den Palm Desktop verzichten wollen oder müssen. Ohne Palm Desktop nämlich kein Adobe Reader 3.0 für Palm OS. Schade. Schafft man es trotzdem, das mit rund 500 KByte nicht gerade kleine Progrämmchen auf sein Stiftgerät zu transferieren, erfährt man, dass Adobe auch noch nichts von hochauflösenden PDA-Displays erfahren hat. Mit einer grobpixeligen 160×160px Auflösung wird es auf neueren Geräten nicht zu den Lieblingsprogrammen gehören, welche Anwenderaugen mit knusprigen Icons und klaren Fonts verwöhnen.
Wer immer noch hoffnungsvoll eine vernünftige Möglichkeit sucht, PDF-Dokumente ohne lästiges Hotsyncgebamsel erstellen und zum PDA-Stift auf die Speicherkarte eines PalmOS motorisierten Kleinrechners zu schubsen, der sucht auch im niegelnagelneuen Adobe Reader vergeblich. Ergo: kein Hotsync-Conduit, keine PDFs auf dem Palm.

Schlecht für Unternehmen, die PDAs in größeren Umfeldern betreiben. Nett für den Otto N., mit seinem PC von A.

Da bleibt zu befürchten, das Microsoft mit seinem Sharpointdingsbumsgedöns es schafft, Formulare und Konsorten deutlich dotnetter auf die hauseigenen PDAs mit hauseigenem OS zu übertragen. Schade Adobe.