Archiv aus der Kategorie mobil


15
Jan 10

UK: 3G Netzabdeckungskarte per Twitter

Schöne Umsetzung von mobilem Croudsourcing: twitternde iPhone-Anwender im United Kingdom können auf der iPhone 3G Signal Map eintragen, wieviele »Balken« sie haben. Gemeldet wird per Hashtag #iPhone3GTest nebst Provider, Postleitzahl oder Koordinaten. Die Geotagging API von Twitter wird scheinbar (noch) nicht unterstützt.
Dafür, dass unter den 140 ersten Twitter Usern laut Guardian mindest ein Brite war, finde ich die Karte bisher aber eher spärlich befüllt …


29
Okt 07

Lesezeichen-Sync für Opera Mini

Opera Link LogoOpera Link heißt der neue Service von Opera, mit dem man seine Lesezeichen zwischen verschiedenen Rechnern syncronisieren kann. Am Besten natürlich zwischen Opera Browsern. Apples .Mac-Kunden steht ein ähnlicher Service bereits seit längerem für Safari zur Verfügung. weiter →


24
Aug 06

moburl.de – mobile Inhalte einfacher finden

moburl.de LogoSeitdem Google mit m.gmail.com eine einfach und kurze Variante für mobile URLs geliefert hat, habe ich darauf gewartet, dass sich das durchsetzt. Bisher leider vergeblich.
Und wer schonmal unterwegs auf einen mobilen Browser angewiesen war, und sich noch an eine richtige Webadresse erinnern konnte, z. B. von der DB Fahrplanauskunft http://wap.bahn.de/bin/mobil/detect.exe/dox?, der bricht sich spätestens beim Eintippen via T9 die Finger.

Deswegen startet das elbewerk heute die Initiative zur Standardisierung des m.dot, der kleinen m-Punkt Subdomäne, hinter der sich mobile Inhalte für BlackBerry, PSP, Mobiltelefone und andere Gadgets tummeln dürfen.

Natürlich sollte jedes Webdesign normalerweise per CSS und XHTML wunderbar von 2” bis 30” Display skalieren. Wo das aber nicht möglich ist, da hilft eine eigene mobile Edition mit dem m.dot:

  • Webseitenbesuchern finden das mobile Angebot leichter
  • die Nutzung der Seite steigt, unabhängig davon, wo sich die Besucher aufhalten und mit welchem Gerät sie browsen.
  • keine Lesezeichen auf verschiedene Geräten anlegen
  • keine Finger mehr beim Eintippen brechen

Hier gehts zur elbewerk-Projekt-Seite: http://moburl.de

Update 22.09.2006: der moburl-Coffeemug sieht dank Wolfgang Bartelme jetzt viel besser aus. Auf der Who-Seite von moburl.de können weitere m.dots jetzt direkt eingetragen werden. Außerdem gibt es einen Satz Icons und Buttons zum Einbauen in eigene Webseiten.


4
Aug 06

mobiltaugliche Webseiten aus RSS-Feed

Das feinste Web-Layout mit lecker Ajax und Co. wird zur unlesbaren Gulaschsuppe, wenn man durch einen mobilen Browser guckt. Ob BlackBerry, PSP, Mobiltelefon mit OperaMini: trotz fortschritlicher Schrumpf-, Kleinrechne- und Weglass-Technik fehlt, was für groß gedachte Designs nötig wäre: ein ausreichend großes Display.

Dank extralabs Feed2Html Script lässt sich ohne viel Aufwand mithilfe von PHP aus jedem RSS-Feed eine simple Nur-Text-Ansicht für Mobil-Browser brutzeln. So geschehen auch hier: m.domanske.de.

Wer – wie z. B. das elbewerk – von Blogger.com nur einen ATOM-Feed bekommt, benötigt zunächst den Atom2RSS PHP Converter von Giovanni Riccardi. Die entsprechende PHP-Datei erzeugt direkt beim Aufruf einen RSS-Stream, der dann für Feed2Html verwendet werden kann.

Die Ausgabe von Feed2Html wird über eine kleines Template formatiert. So sieht z. B. das elbewerk.rat-Template aus:

$NOCRLF=0
$NAME=Basic HTML Page
$FILEEXT=htm
$DATEFORMAT=dd.mm.yyyy
$TIMEFORMAT=hh:mm
%BeginItemsRecord%
<p><strong>%ItemTitle%</strong>
<p>%ItemDescription%</p>
<small><p align="right"><a href="http://del.icio.us/post?url=
%ItemLink%&title=%ItemTitle%" mce_href="http://del.icio.us/post?url=
%ItemLink%&title=%ItemTitle%">del.icio.us</a> |
<a href="%ItemLink%">%ItemPubTime%</a> | <
a href="#top">top</a></p></small>
<HR NOSHADE SIZE=1>
%EndItemsRecord%

Hier wird unter jedem Item noch eine kleine Zeile mit einem Link zur Vollansicht des Postings und zu del.icio.us eingesetzt. Achtung: es fehlen die <BODY> und <HTML>-Tags, da das Rendern des Feeds hier mit include erfolgt.

Übrigens: wer mit Wordpress fährt, sollte sich Alex Kings WordPress Mobile Edition anschauen (via magicduke).

Jetzt muss man die mobile Version nur noch sinnvoll verlinken. Leicht zu Merken und Einzutippen ist die Subdomain m. nach dem Muster m.meineurl.de. Wäre eigentlich sinnvoll, wenn sich das als Quasi-Standard durchsetzen würde, m.gmail.com gibts ja auch schon. Eine eigene mobile Version fertig? Dann gerne einen Link in die Kommentare!


9
Mai 06

elbewerk für Unterwegs

Einstecken und mitnehmen: Unter der Adresse m.domanske.de steht ab sofort eine layout-reduzierte Version vom elbewerk zur Verfügung. Darüber freuen sich kleine Displays und Mobiltelefonrechnungen. Die jeweils 10 letzten Einträge können dort im Volltext abgerufen werden, wahlweise mit oder ohne Grafiken.

Außerdem mit dabei: PDA-optimierte Web- und Downloadlinks.

Funktioniert hervorragend mit einer PSP, einem BlackBerry oder Opera Mini auf J2ME-fähigen Mobiltelefonen. Für einen Palm ohne Onlineverbindung sei Plucker empfohlen.


3
Mai 06

mobil browsen mit Opera Mini 2

Operas Mini-Browser für Java-Mobiltelefone ist 2.0. Gleich bleibt die Funktionsweise: Webseiten werden über einen Opera-Proxy geschrumpft und auf das Mobiltelefon geschickt. Die Sache mit dem Proxy ist nicht ganz so sympatisch, das Ergebnis dank Small-Screen-Rendering jedoch erstklassig. Selbst komplexe Webseiten können angesurft werden, ohne das der GPRS-Gebührenzähler glüht und man mit tränenden Augen das Telefon aus der Hand gleiten lässt.

Mit Mini Zweinull können Bilder und MP3-Dateien direkt in den Telefon-Speicher geladen werden. Bilder können dabei gleich für die Auflösung des Endgerätes heruntergerechnet werden. Auch neu: direkte Suche in der Wikipedia, bei eBay, dict.leo.org und anderen sowie Skins zur Änderung des Aussehens.

Auf meinem SE K700i ist der Mini Browser komfortabel über die Hotkeys zu bedienen, auf dem BlackBerry 8700 mit seinem Rollrad wird die Bedienung aber zu einer Akrobaten-Nummer.

Download per Mobiltelefon-Browser: mini.opera.com (96 KByte). Vorher ausprobieren mit der Online Demo (Java).

Ausgewählte mobile Lesezeichen:

Mehr Infos bei Opera.


12
Apr 06

K700i mit iSync 2.2

Nach dem Update auf Mac OS X 10.4.6 wurde iSync auf Version 2.2 aktualisiert – zum Leidwesen aller SE K700i-Besitzer funktioniert der Abgleich mit iCal & Co. damit in vielen Fällen nicht mehr.

Mobile Feisar hat jetzt einen Hack veröffentlicht, mit dem man sein K700i wieder mit iSync verheiraten kann. Vorab: Dieser Hack verändert iSync – machen Sie vorher ein Backup!

  1. Im Finder Apfel+Shift+G drücken und den Ordner

1
Feb 06

(Klatsch-)Base Telefonflat

Was tun, wenn einem als willigen Kunden mangels DSL-Verfügbarkeit am Wohnort sämtliche Telefonieflatrate-Varianten verwehrt bleiben? Eine Telefonieflatrate fürs Mobiltelefon: BASE.

Nach einer längeren Zeit im D-Netz kehre ich somit zu meinen Mobiltelefon-Wurzeln zurück, erfreue mich der besseren Sprachqualität des E-Netzes und ärgere mich wieder darüber, dass man in größeren Gebäuden nur schlecht zu erreichen ist.

Da BASE keine Mobiltelefone subventioniert und mein altes 6310i zurück in den Firmenfundus wandert, hab ich das erste Mal so ein Gerät richtig kaufen müssen dürfen: die Wahl fiel auf ein Sony Ericsson K700i. Nicht ganz aktuell, aber dafür bezahlbar und ausreichend OS X-kompatibel

Achja: meine neue Nummer: 0177 – 8 34 34 45


8
Jul 04

Brüllwürfel

*Klick* für größeres BildUm dem iPod – oder jeder anderen Audioquelle – unterwegs laute Töne zu entlocken, bietet Creative das »Travelsound 200« an. Travelsound kommt mit einem Anschlusskabel an 3,5mm-Kopfhörerbuchsen, 4 AA-Batterien und einer schwarzen Nylon-Transporttasche daher. Anschlussmöglichkeit besteht außer für Audio-In auch für ein optionales 5V-Netzteil. An der Oberkante sind Schiebe-Schalter für An/Aus, Weitwinkelstereo und automatische Lautstärkeanpassung sowie ein Drehrad für Lautstärke gut zugänglich. Eine blaue LED zeigt den Betrieb an. Lt. Hersteller soll ein Satz Batterien für 25 Stunden ununterbrochene Wiedergabe reichen.

Trotz der Vollkunststoffbauweise haben die Lautsprecher ein angenehm wertiges Gewicht. Das Scharnier zum Aufstellen läuft schwer und präzise. Die verwendeten Titan-Mikrotreiber bringen angenehme Töne vom iPod zu Gehör; die Equalizer-Einstellungen »Loudness« und »Kleine Boxen« eignen sich besonders. In der Klangdifferenziertheit ist Travelsound durchaus akzeptabel, die Tiefen sind – erwartungsgemäß – schwach, aber hörbar. Im gesamten Klangbild kommt Travelsound bei mittlerer Lautstärke nahe an die Apple Pro Speaker heran. Der Weitwinkel-Stereo-Effekt ist allerdings für Klassik, Jazz und Titel mit geringer Datenrate nicht zu empfehlen, da es zu irritierenden Artefakten kommt. Insgesamt eignet sich Travelsound gut als Ergänzung zum iPod. Mit 49,- € Strassenpreis ist es eine gute Alternative zu Altec Lansings inMotion für 149,- €. Im Apple Store ist Travelsound auch in weiß erhältlich, warum das Produkt dort jedoch 98,- € kostet, bleibt dem verwunderten Autor vorerst verschlossen.


10
Apr 04

Hintergründiges zu MP3Concept

Es ging zunächst wie ein Schock durch die Mac-Welt: Die Firma »Intego« gab am 8. April bekannt, ein funktionierendes Trojaner-Konzept entdeckt zu haben. Selbstverständlich kann nur das hauseigene Produkt VirusBarrier gegen diesen Trojaner schützen. Bevor nun jeder Mac-User 59,95 US-$ locker macht, um sich VirusBarrier zu kaufen, sollten wir einen genaueren Blick riskieren: Das Ganze ist eine Menge Schwarzmalerei und Panikmache. Soviel vorab: Ich habe den Trojaner gerade bei mir ausprobiert und es ist wirklich gar nichts schlimmes passiert.

Who the f*** is Intego?

Wie Intego unterstreicht, handelt es sich nicht um einen aktuell kursierenden Virus bzw. Trojaner sondern lediglich um einen Proof-Of-Concept, also: einen Beweis der möglichen Verwundbarkeit von Mac OS X. Intego selbst gibt an, durch eine Mail eines Mac-Users am 6. April auf diese Verwundbarkeit hingewiesen worden zu sein. Dieser User habe außerdem auch Apple und McAffee informiert. Der Stein des Anstoßes ist allerdings bereits vom 20. März. An dieser Stelle sind große Zweifel an der Integrität von Intego angebracht. Seriöse Sicherheitsfirmen gehen nicht zwei Tage nach Bekanntwerden einer vermeintlichen Sicherheitslücke mit dem Fehler an die Öffentlichkeit. In der Windowswelt z. B. sind Stillschweigefristen von mehreren Wochen üblich, um dem Hersteller des verwundbaren Systems die Möglichkeit zur Entwicklung eines Patches zu geben. Hinzukommt die Tatsache, dass Intego ebenfalls einräumt, dass es sich lediglich um einen Beweis der theoretischen Verwundbarkeit handelt und Mac-User keinerlei akuter Gefährdung ausgesetzt sind. Hätte man diese Fakten Apple zur Verfügung gestellt, wäre sicherlich innerhalb weniger Wochen ein Patch verfügbar gewesen. Warum? Rob Rosenberger von Vmyths bringt es auf den Punkt: Er hätte schon viele Virus-Hypes gesehen und wenn AntiViren-Firmen alarmierende Presse-Mitteilungen herausgeben, dann entweder weil sie wahnhaft sind oder weil sie die Hysterie für sich ausnutzen wollen. (via Wired)

Um welche Sicherheitslücke geht es?

Intego beschreibt die Funktionsweise des Proof-Of-Concept als eine Art »Filename-Extension-Spoofing«, d. h., dem Anwender wird über das Icon eine Datei, (z. B. MP3, JPEG) angezeigt, in Wirklichkeit handelt es sich jedoch um ein Programm. Ein Unterschied zwischen der Dateiendung und dem tatsächlichen Dateityp ist jedoch lediglich mit Carbon-Programmen möglich. Das neuere Cocoa kennt Type/Creator nicht mehr. Außerdem muss die Datei mit StuffIt oder BinHEX komprimiert sein, um die erforderlichen System-Ressourcen mit zu übertragen. Seit OS X.3 ist ZIP jedoch der Systemstandard. Doppelklickt man die vermeintliche MP3-Datei, wird sowohl iTunes gestartet als auch das Programm ausgeführt. Der eigentliche Programm-Code ist in Kommentar-Feldern der MP3-Datei, den sog. ID-Tags enthalten, so dass er entsprechend ausführbar gemacht werden kann. Dieser Programmcode lässt iTunes die enthaltenen Audio-Daten öffnen. Dass es sich um eine Applikation handelt, wird vom Finder und von iTunes leider ignoriert, obwohl es in der ersten Zeile der Datei eindeutig steht. Ähnliche Schwachstellen sind u. U. auch mit anderen Dateitypen (z. B. bei JPEG über die EXIF-Daten) denkbar, wenn der Programm-Code so klein ist, dass die Datei nicht unbrauchbar gemacht wird. Der von Intego entdeckte »Virus« tut nichts weiter, als eine Warnmeldung anzuzeigen, dass es sich um eine Applikation handelt und eine MP3-Datei mit einem Lachen in iTunes abzuspielen. Er enthält keinerlei Schadroutinen oder Weiterverbreitungsmöglichkeiten. Wer es ausprobieren möchte, kann sich den angeblichen »Trojaner« hier herunterladen. Der Mann der dieses Konzept entwickelt hat, heißt übrigens Bo Lindberg und so sieht er auch aus.

Was könnte so ein Virus eigentlich ausrichten?

Dieses Programm kann ausschließlich im Benutzerkontext laufen, d. h., die eigenen Datein löschen, manipulieren oder per Mail verschicken. Anders, als z. B. bei Windows, kann sich ein derartiges Programm nicht fest im System verankern und z. B. bei jedem Systemstart wieder neu aktiv werden (Hinweis: es sei denn, das Programm verwendet einen kleinen Fehler in der Rechtestruktur der StartupItems, der sich aber leicht beheben lässt). Aber: einen solchen Virus gibt es nicht!

Wie kann ich mein OS X schützen?

Es gibt keine Gefährdungslage ergo: kein erhöhten Schutzbedarf. Da sich unter Mac OS X seit jeher alle Dateien mit beliebigen Icons versehen lassen, ist ein Blick auf die Informationen (Apfel + I im Finder) immer die Methode der Wahl, um sicherzugehen, um welche Art von Datei es sich handelt. Kein Virenscanner – auch nicht der von Intego – kann vor einem Missbrauch an dieser Stelle schützen. In Anbetracht der bisher sehr schnellen Reaktion auf Sicherheitsprobleme ist davon auszugehen, dass Apple in den nächsten Wochen ein entsprechendes Update zur Verfügung stellt und die diesbezügliche Systemsicherheit erhöht.