Archiv aus der Kategorie lifestyle


23
Nov 08

Nespresso zu Weihnachten?


Seit knapp zwei Jahren produziert meine kleine Macchina leckeren Espresso und Co. Der heiße Dampf wird mit 19 Bar durch frisch gerösteten und luftdicht verpackten Kaffee geschickt. Das Resultat kann sich sehen, riechen und schmecken lassen. Wer sich mit dem Gedanken trägt, dieser Tage eine Maschine aus dem Nespresso-Sortiment anzuschaffen: ich habe einen Gutschein über 70,- € für Kaffee zu verschenken (nein – ich kriegt nix dafür). Bei Interesse Kommentar oder Mail an mich.


24
Mai 08

Apple Love T-Shirt

Insanely Great Apple Love Tee
Am 2. Mai bestellt, gestern in der Post: dieses klasse T-Shirt von Insanely Great Tees.
Perfektes Outfit für meinen nächsten Besuch eines Apple Store ;)


28
Feb 08

Das neue Tomorrow.

Totgesagte leben länger. Das Magazin Tomorrow rangierte – bei seinem letzten Versuch – für mich irgendwo zwischen Bravo und ComputerBILD.
Nun liegt der neue Versuch vor mir, quasi Tomorrow 2. »Best of digital life«. Kommt aus dem Hause FOKUS, wie sich unschwer an den vielen Bildern erkennen lässt.
Und aus Berlin. Das Vorwort heißt schick »Login« und ist überhaupt nicht lustig, obwohl es das wohl sein möchte.

Das neue Tomorrow

Die thematische Bandbreite der redaktionellen Beiträge reicht von erotischen Podcasts (sex sells) über Klimawandel-Webseiten und »Was sind Feedreader« bis zu Datenmissbrauch, bleiben inhaltlich aber eher dünn.

Interessant gemacht sind die meisten Webseiten-Reviews, da stecken viele gute Links drin, die ich mir gleich angucken möchte. Zum Beispiel diese Seite zum Thema Netzkunst von C. J. Yeh, die aus meinen persönlichen Daten ein individuelles Bild im Stil des berühmten Malers Piet Mondrian generiert. Ein paar Links kommen praktisch als abtippfreundliche tinyurl.

Digitale Gadgets dominieren beim Durchblättern: PSP, Kameras, iPod-Accessoires, Telefone, Navis, EeePC, etc. Am Besten finde ich den Wifi Pen Hotspot Finder, der per LED auf verfügbare WLANs aufmerksam macht (vielleicht gibts den auf der CeBIT irgendwo als Werbegeschenk?). Kleinere Fehler findet man auch: so ist der Artikel zum MacBook Air mit einem »normalen« MacBook bebildert.

Den gelungenen Abschluss findet Tomorrow in »letzen Worten« von und mit Sasha Lobo. Fazit: Für 1,- € ganz okay. Kann man mal probieren. Tut auch nicht weh, solange man sich nicht auf die Webseite wagt. Mal sehen, wie sich die nächsten Ausgaben so entwickelt. Ein Konr@d ist es aber noch lange nicht. Aber wer erinnert sich schon noch daran.


14
Feb 08

brand eins entzaubert Moleskine

Jedem Moleskine-Käufer fällt sie in die Hände: die Geschichte des legendären Notizbuches, in dem schon berühmte Denker und Künstler wie Hemmingway, Picasso, Oscar Wilde und Sartre ihre Ideen und Notizen verzeichneten. Diese wunderbaren, einzigartigen Bücher würde es nicht mehr geben, wenn nicht der Hersteller Modo & Modo die alte Tradition der schwarzen Notizhefte Ende der 90er Jahre fortgesetzt hätte.
Die brand eins seziert dieses Mysterium in der aktuellen Ausgabe 02 Februar 2008 als geschicktes Storytelling Marketing. Die Papeterie in der Rue de L’Ancienne Comédie, das »carnet moleskine«: alles Details aus dem Roman Traumpfade von Bruce Chatwin, keine historisch belegbaren Fakten. brand eins dazu:

Die Botschaft ist eindeutig: Moleskine ist der selbstlose Partner der Kreativen. Wer eins der Notizbücher kauft, erwirbt nicht nur einen Ort für seine Notizen, sondern wird dadurch selbst zum Kreativen. Verständlich auch, dass die Moleskine-Hefte nicht preiswert sein können. Schließlich überträgt sich der hohe Preis auf die Bedeutung der Gedanken, die sein Besitzer einträgt. Und so auf den Besitzer selbst.

Der kleine Lieferant, das Familienunternehmen aus Tours, welches keine neuen Notizbücher mehr erhielt – suggeriert kleinteilige Liebe zur Traditionsunternehmen. Heute werden die Bücher in großen Fabriken in der Volksrepublik China gedruckt.

brand eins verschweigt allerdings auch nicht, dass diese »Enthüllungen« kalter Kaffee sind: die Diskussion darüber im Netz ist längst durch. Wer kauft also noch ein leeres, kleines Schreibheft für zwölf Euro?
Es sind in der Tat die Kreativen, die Kunden, die ihr Notizbuch lieben, die Künstler, die aus den leeren Seiten auf Bahnfahrten wahre Kunstwerke entstehen lassen. Die digitale Bohème, die in ihren Moleskines die Geschäftsideen für die Wissensgesellschaft skizzieren und die Dichter, die es in einer Hochgeschwindigkeitszeit schaffen, einen kostbaren Augenblick zwischen zwei schwarzen Buchdeckeln einzufangen.

Am Ende des Tages schließen sie das Buch mit dem Gummiband und werden lächelnd die nächste Moleskine kaufen, um ihre wertvollen Ideen angemessen festzuhalten. So wie auch ich.


11
Feb 08

Freu Dich auf Regen!

Intelligenter Kleidung und Wearables gehört die Zukunft: Nike+ Laufschuhe funken die gelaufenen Kilometer an einen iPod, dieser berechnet Kalorienverbrauch, Strecke und stoppt die Zeit. Beim Snowboarden den MP3-Player lauter oder leiser stellen? Die Fernbedienung im Ärmel der Skijacke macht es einfach.
Zukünftig sollen Kleinst-Technologie und Microverkabelung in unseren Kleidungsstücken eine Art mobile Hightech-Aura formen, welche unser persönliches Klima reguliert, telefoniert, die Route zum nächsten Café berechnet, und wohlmöglich im Dunkeln leuchtet.

Im aktuellen Jack Wolfskin Katalog (S. 287) entdeckte ich jetzt einen weiteren Vorboten dieser intelligenten Bekleidungsgegenstände, der neuartige Materialbeschichtungen für einen netten Effekt nutzt:

Jack Wolfskin Magic Print. Bild © by Jack Wolfskin

Sobald der Außenstoff der Damenwetterjacke Magic Rain Jacket nass wird, zeigt sich ein florales Muster, das wieder verschwindet, sobald das Material trocknet.

Sieht schön aus und signalisiert außerdem, ob die Jacke bereits wieder getrocknet ist, nachdem man vor Freude über das Muster einen ausgedehnten Regentanz eingelegt hat.


28
Nov 07

Weihnachtsbecher

Langsam muss man sich sputen: in einem Monat ist die ganze Besinnlichkeit schon wieder vorbei. Jetzt öffnen die Weihnachtsmärkte und in ein paar Tagen dürfen wir das erste Türchen am Adventskalender aufmachen.
Höchste Zeit also, schonmal ein bisschen Stimmung auf den Schreibtisch zu zaubern. Vielleicht mit diesen Kaffeebechern?

Weihnachtsbecher

Gefunden bei Perpenduum.


10
Aug 06

Levis iPod Jeans

Levis iPod Jeans

Levi Strauss rockt host den iPod: Wie im Januar auf der MacWorld angekündigt, bringt die Demim-Schneiderei Levi Strauss das Beinkleid für iPod und dessen Hörer bzw. Hörerin. Ab Herbst soll sie erhältlich sein, die »RedWire DLX<«.

Der iPod findet in einer Tasche am Oberschenkel Platz. Dort liegt ein rotes, flaches Stoff-Dockkabel, das als eine Art Scrollwheel auf der kleinen Hosentasche unterhalb des Gürtels endet. Die Kopfhörer kann offenbar in einer Buchse am Gürtel eingesteckt und aufgerollt werden. Das Dockkabel lässt sich ein ganzes Stück aus der Tasche herausziehen, was die Bedienung des iPods ohne gebeugte Körperhaltung ermöglichen könnte. Kostenpunkt: 199,- €. Ohne iPod. (via engadget.com, mehr Bilder bei BRIGHT)


31
Jul 06

G-Shock Rayrider

Casio G-Shock MTG 930 Rayrider

Weil ich immer wieder ungläubige Gesichter sehe, wenn jemand danach fragt: die Casio G-Shock Rayrider ist solarbetrieben und funkgesteuert. Heißt: nichts stellen, nichts aufziehen, keine Batterien kaufen. Der Ladezustand des internen Akkus steht nach den letzten 4 Sonnenwochen auf »full«. Laut Handbuch soll das sogar für 8 Monate tiefste Finsternis ausreichend sein. Das Ziffernblatt ist hintergrundbeleuchtet. Wenn ich im Dunkeln auf die Uhr schaue, geht das Licht alleine an. Durch einen Bewegungs-/Beschleunigungssensor.
Außerdem legt sich die Rayrider zwischen 22 und 6 Uhr gerne schlafen, wenn es dunkel ist. Und man sie länger als 60 Minuten nicht verwendet hat. Wenns wieder hell wird, wacht sie auf. Während sie schläft, besorgt sie sich entweder vom DCF oder vom MSF die aktuelle Uhrzeit.
Angenehm, dass man sich um solche Details nicht kümmern muss ;-)


5
Jul 06

T-Shirt Spam

Spam-T-Shirts

Was Spamshirt kann, kann elbewerk auch. So wird der eigene Spam-Ordner zur Quelle täglicher Inspiration.


28
Jun 06

Alternative zur Moleskine: Atoma

Atoma Notizbuch

Während die – von mir sehr geschätzte – Moleskine in ihrer gebundenen Form nicht erweiterbar ist, stellt eine Papierfirma in Brüssel seit 1948 ein modular aufgebautes System her: Ein Mittelding aus Spiralblock oder Ringordner: Atoma. Das Prinzip erinnert an den Hipster PDA, erscheint mir jedoch etwas durchdachter (und ganz sicher hat es auch jeder schonmal gesehen):

zu allererst erleichtert das System die chronologisch oder thematisch strukturierte Ablage von Notizen und Mitschriften (wie auch deren Austausch zwischen verschiedenen Personen);
die Notizen lassen sich jederzeit ergänzen; dies nicht nur durch handschriftliche A4-, A5- oder A7-Atoma- Notizen, sondern auch durch digitale oder gedruckte Informationen (z.B. E-Mails, Text-/Bilddateien, Seiten aus Zeitschriften/Prospekten), indem Sie diese auf Blanko-Seiten ausdrucken bzw. kopieren;
auf gleichem Wege versehen Sie Blanko-Seiten mit selbsterstellten Lineaturen oder Formularvorlagen (z.B. Messe- oder Gesprächsnotizen, Protokolle, Checklisten etc.);
und schließlich: ein Atoma-Heft kann dem Bedarf entsprechend mit Seiten verschiedener Lineaturen bestückt werden – eine Option, die belgische Schüler nutzen, um das Gewicht ihrer Tornister auf ein vertretbares Niveau zu reduzieren, indem sie nur die tagesaktuell benötigten Blätter (und diese in nur einem Heft) mitnehmen.

via Manufactum, Bildquelle: Manufactum