Archiv aus der Kategorie hardware


21
Okt 09

Apples Mouse Nummer 5: Magic

Apple Magic Mouse, Image © by Apple

Ein Blick auf die Entwicklung von Apples Mäusen in den letzten 26 Jahren offenbart, dass die neue Magic Mouse eigentlich erst das fünfte Mausmodell des Mac-Herstellers ist. Zumindest, wenn man als Unterscheidungsmerkmal die Gehäuseform zugrunde legt:

Apple Mouse History

Über all die Jahre bleibt Apple seinem One-Button-Paradigma treu: keins der Geräte hatte mehr als eine Hardware-Taste (mit Ausnahme des ständig verstopfenden Trackballs der Might Mouse). Erst die Mighty Mouse vor 4 Jahren ermöglichte unterschiedliche Tasten-Funktionen durch Berührungssensoren. Das Ganze war derartig simuliert, dass in das Gerät sogar Audio-Feedback eingebaut wurde.

Die Magic Mouse kommt ebenfalls nur mit einem Knopf. Oder besser: die Maus ist eine einzige Taste — wie auch bereits die Pro- und Mighty-Mäuse. Statt Knöpfe zu drücken, soll man mit Gesten steuern. Bemerkenswert: Mac only. Apple nennt als Systemvoraussetzungen einen Bluetooth-fähigen Mac mit mindestens Mac OS X 10.5.8.

Rein optisch setzt die Magic Mouse für mich Maßstäbe. Wie sie sich haptisch und funktionell schlägt, bleibt abzuwarten. Bisher zählten Apples Mäuse ja nicht gerade zu den beliebtesten Eingabegeräten …


1
Jan 09

Persönliche Taschencomputer-Historie

Trotz aller Liebe zum Material: Einen Papierkalender oder ein -Adressbuch habe ich eigentlich noch nie verwendet. Ob in der Abi-Zeit, während meinen beiden Studiengänge oder und jetzt im normalen Alltag verwende ich für Adressen, Termine, Notizen und anderes ausschließlich meinen Taschencomputer.

Alle meine elektronischen Helferlein hatten dabei jedoch ein gemeinsames Must-Have-Feature: die Synchronisation mit meinem Desktop-Computer. So hab ich wohl keine einzige Adresse bei allen Geräte-Migrationen neu erfassen müssen.

Mit jedem Gerät verbinde ich natürlich kleine Geschichten: weiter →


9
Apr 08

iMac G4 Hardware Upgrade

Seit über 5 Jahren leistet mir mein G4 iMac »Luxo Jr.« treue Dienste. Die überquellende Festplatte sowie der fehlende DVD-Brenner machten die Zeit jetzt überreif für ein Hardware-Upgrade: seit letzter Woche drehen 500-GB-Festplatte und ein DL-DVD-RW-Laufwerk im Inneren und der RAM hat – durch Austausch des internen Riegels – das Ausbaumaximum von einem Gigabyte erreicht.
Ausgerüstet mit der bebilderten Anleitung von macschrauber.de, einem Set Torx-Schrauber sowie ganz viel Mut habe ich die »Lampe« zerlegt und die Komponenten ausgetauscht. weiter →


10
Feb 08

MBA Touchpad-Gesten auf anderen Macs?

Vor knapp drei Jahren führte Apple für die Touchpads auf seinen Notebooks das sogenannte Two-Finger-Scrolling ein: durch längere Bildschirminhalte lässt sich bequem mit zwei nebeneinander liegenden Fingern auf dem Touchpad rollen.

Ältere Powerbooks und iBooks ließen sich durch den alternativen Touchpad-Treiber iScroll mit dieser Funktion »nachrüsten«. (Bei mir führte diese genial einfache Steuermöglichkeit übrigens zu denkwürdigen Träumen.)

Mit dem MacBook Air werden jetzt nochmals neue Fingerbefehle auf dem Touchpad möglich: Bilder und Webseiten lassen sich – ähnlich iPhone/iPod touch – vergrößern und verkleinern, indem Daumen und Zeigefinger gespreizt werden Wischt man mit drei Fingern horizontal über das Touchpad, kann man sich durch seine Webseiten-Historie spulen, usw.

MBA Pinch Gestures

Alle möglichen Gesten sind im MacBook Air Benutzerhandbuch (PDF 3,6 MB) beschrieben.

Da liegt natürlich die Frage nahe, ob sich diese neuen Fingerzeige auch auf anderen (älteren) Apple Portables verwenden lassen. Oder ob eine neue Version von iScroll zu erwarten ist.
weiter →


24
Jan 08

Remote-Sensor am MacBook Air (Update)

Apples derzeitige MacBooks und MacBooks Pro tragen den IR-Sensor für ihre mitgelieferte Apple Remote Fernbedienung als kleinen schwarzen Punkt auf der Vorderkante der unteren Gehäusehälfte. Und die Remote gehört zum Lieferumfang.

MacBook Air Remote Sensor

Das neue MacBook Air hat weder eine Vorderkante im eigentliche Sinne noch die Remote im Lieferumfang. Letztere lässt sich jedoch als Zubehör bestellen. Also muss irgendwo der Empfangs-Sensor versteckt sein. Ist es vielleicht einer der perforierten Öffnungen neben der integrierten iSight? Die andere könnte das Micro sein. Die iSight-Status-LED ist versteckt sich hinter der bereits bekannten Micro-Perforation (hier eine 40fache Vergrößerung).

Update: Nein, der Sensor ist hier. Danke, Leo.
Doch: was sind dann die beiden perforierten Löcher links und rechts neben der iSight?
weiter →


16
Jan 08

Air-wartungen

Khoi Vinh: »But now, today, we’ve got the MacBook Air, a laptop so thin and light it’s named after a shoe.«

Felix Schwenzel: »die einzigen firmen die sich erlauben können wichtige features wegzulassen und das teuer zu verkaufen sind unterwäschehersteller und apple.«

n-tv übertreibt ein wenig (Screenshot): »Wie andere Apple-Geräte verfügt das neue MacBook über ein berührungsempfindliches Display. So lassen sich Objekte am Bildschirm mit Fingerbewegungen verschieben, drehen oder vergrößern.«

Kommentar von mentos im fscklog.com: »ich muss mir jetzt erstmal vorstellen wie mein alltag ohne ethernet und nur mit einem usb port funktionieren soll.«

heise mobil: »Geht man nach den versprochenen Eigenschaften, gelingt Apple ein beachtlicher Einstieg in die Subnotebook-Welt – und der war bitter nötig, denn bislang war Apple der einzige Hersteller, der kein Notebook unter 2,3 Kilogramm in Angebot hatte. Doch trotz der dutzenden verfügbaren Modelle hat Apple nicht nur eine bisher nicht dagewesene Kombination aus Eigenschaften gefunden, sondern auch eine besonders interessante.«

Bleibt doch eigentlich nur eine wichtige Frage offen: mit* oder ohne Apfel-Taste?

* hier die original Datei


21
Aug 07

Apple IIc Handbuch Fotos

1984 – Apple stellt den Apple IIc vor, einen modifizierten Apple II, der als kompaktes Gerät einen Tragegriff besitzt. Damit soll der Rechner leicht in unterschiedlichen Alltagssituationen benutzt werden können. Einen guten Eindruck wie Apple sich das vorgestellt hat, vermitteln die Fotos aus den original Handbüchern des Apple IIc:

weiter →


25
Jul 06

Schwanz ab: Mighty Mouse wireless

Heute Morgen noch Bilder vom Prototypen, heute Nachmittag dann schon offiziell: Apples Mighty Mouse mit Bluetooth 2.0 und Laser-Tracking-Technologie.

Sie läuft wahlweise mit einer oder mit zwei AA-Batterien. Aber ob sie weiterhin ein Audiofeedback für die Tasten hat, ist vorerst unklar.


28
Jun 06

Review iTrip LCD

Der Betrieb von FM-Transmittern war bisher in Deutschland verboten. Seit Anfang März gestattet die Nachfolgebehörde der RegTP jetzt allerdings den Betrieb eines eigenen Mini-Radiosender für die Hosentasche, eines sogenannte FM-Transmitters an MP3-Playern und Konsorten.

Um nun meinen 3rd-Gen-iPod von lästigen Kassettenadaptern im Auto, Kabelgebamsel in Bad und extra Dock an der Stereoanlage zu befreien, wurde flugs der iTrip LCD von Griffin-Technology angeschafft …
Meinen kompletten Test-Bericht im CYBERBLOC lesen.


17
Jan 06

MacBook nix für Pros

Obgleich das schicke neue MacBook den Beinamen »Pro« trägt, obgleich eben dieses »Pro« vor Professionalität, Charisma und Weltgewandheit sprüht, und zusätzlich Apple unter eben diesem Pro/ wirkliche Sachkenner zeigt: die Fakten, die über MacBook Pro in den letzten Tagen durchs Netz zogen sprechen eine deutliche Sprache: für Routiniers ist dieses Gerät im Moment indiskutabel. Die Erklärung ist paradox und banal zugleich: Das Teil ist zu früh!

Vergleichbar dem blutjungen OS X vor einigen Jahren vermissen professionelle Anwender schlicht professionelle Anwendungen.
Mal im Ernst: wer tut zwei bis drei Riesen raus, um sich alle kritischen Applikationen emulieren zu lassen? Schön – das ganze iLife-Rudel ist Universal – iCal, iChat und Safari wohl auch. Aber das ist Mickey-Mouse. Die Office-Suite, Photoshop, die Pro-Apps, Quark – sogar Firefox: alle stehen überrascht am Bahnsteig und fragen sich, warum der Zug früher abgefahren ist, als auf dem Plan stand. VirtualPC: geht gar nicht auf Intel-Macs. Nach Lotus Notes wage ich gar nicht erst zu fragen. Oder die z. B. für mich unverzichtbaren Tools Citrix- und Remote-Desktop-Client.

Ad finitum: die MacBooks sind so taufrisch, dass bis jetzt nur Protos zu sehen sind. Die ersten Seriengeräte sollen Ende Februar lieferbar sein – bis dahin werden in den vorbenannten Entwicklungslabors Extraportionen Pizza und Kaffee verdrückt und die Lage vielleicht entspannter.
Bis zur Rev. A – man sollte nie Hardware von Apple vor Rev. A kaufen – bleibt zu konstatieren: Apple hat weiterhin kein Notebook für Profis im Sortiment, dass praxisnahe Anziehungskraft entfalten kann.