Archiv aus der Kategorie dosen


4
Sep 06

MiniPC

transtec MiniPCTranstec bringt mit dem MiniPC eine gute (PC-)Alternative zu Apples Mac Mini. Und das, ohne ein Plagiat sein zu wollen.
Ungefähr so groß wie ein externes DVD-Laufwerk werkelt innen neben einem DVD Dual Layer Brenner ein Intel Core 2 Duo ™ Prozessor mit 1 MB L2 Cache, 1.46 GHz, 533 MHz FSB. Begnügt man sich mit 512 MByte DDR2 RAM (533 MHz) und 40 GByte Serial ATA-2 Platte, ist man mit 449,- € dabei. Einen 4-in-1 Kartenleser, Gigabit LAN und Bluetooth steckt dann auch mit drin – die Grafik kommt allerdings von einem Intel-Onboard Chip.

Bis zu 120 GByte Festplatte, WLAN und das andere Betriebssystem gibt es gegen Aufpreis. Mehr Informationen bei Transtec.
Hier einmal die Größen im Vergleich: (Angaben in cm)

  Breite Tiefe Höhe

26
Mai 06

Vista: neue Formate statt neuer Funktionen

Warten auf Vista. Oder auch nicht. Was an neuen (innovativen?!) Funktionen geplant war, ist entweder gestrichen – das neue Dateisystem Win-FS etwa – oder bereits von andereren Anbietern realisert: Widgets / Gadgets oder ein 3D-Dateimanager zum Beispiel.

Jetzt scheint Microsoft sich auf seine Kernkompetenzen besonnen zu haben und stellt auf der WinHEC zwei brandneue Dateiformate vor, die nur Vista beherrscht. Und vielleicht auch XP: Metro/XPS und Windows Media Photo.

Bereits auf letzten WinHEC angedeutet, kommt das Format Metro/XPS (XML Paper Specification), Microsofts eigene Seitenbeschreibungssprache. Macht ziemlich genau dasselbe, wie PDF (Quartz) auf OS X. Metro wird dann Standard-Spooler-Format in Vista – alles lässt sich als Metro-Datei exportieren und an andere User weitergeben.

Wer bisher immer dachte, eine einzelne Firma bliebe ihren Akronymen treu, der streiche WMP = Windows Media Player und notiere: WMP = Windows Media Photo. Weil JPEGs ja eine so schlechte Qualität haben und es sonst keine sinnvollen Formate gibt (meineswissens nach greifen Profis nach RAW und Amateure nach JPEG2000), spendet Microsoft mit Vista der Welt nämlich ein neues Grafikformat. Bleibt die Hoffnung, dass die Implementation nicht wieder solche Probleme aufwirft, wie bei BMP und WMF-Dateien.

Wenn das nicht zwei gute Gründe sind, weiter auf Vista zu warten


5
Apr 06

Boot Camp Macs do Windows, too.

Apple Boot Camp IconDa kling noch Phil Schiller mit: »Wir werden nichts dagegen unternehmen, das jemand Windows auf einem Intel-Mac installiert«. Dass Apple jetzt sogar etwas dafür tut, das ist großes Intel-Switch-Kino. Seit heute Public Beta, mit OS X 10.5 Leopard dann offiziell: Multiboot und Multi-OS auf Apples Hardware dank Boot Camp.

Nett dekoriert mit dem Hinweis, dass Windows auf einem Mac eben nur Windows ist: mit denselben Plagen und Security-Problemen. Nach dem Download erlaubt sich Apple den Hinweis auf Windows-Software aus dem eigenen Hause, die man doch bitte gleich installieren sollte, als da wären Quicktime und iTunes.

Auch schön: das Windows-Logo im Mac-Design von Boot Camp.

Die 80 MByte Download-Größe resultieren aus den enthaltenen Windows-Treibern für die Apple-Hardware: Grafik-, Netzwerk- und Soundkarten, AirPort WLAN, Bluetooth und sogar ein Treiber für die Eject-Taste der Apple Keyboards sowie Helligkeitssteuerung für integrierte Displays.

Nicht dass es so neu wäre, dass XP auf den Intel-Macs läuft – aber: eine offizielle Möglichkeit für Windows auf Apple lockt unter Garantie Legionen von Switchern an die Ladentresen der Applehändler dieser Welt.


16
Jan 06

WinShortcutter *.lnk auf OS X

Icon WinshortcutterIhr ganzes Büro ist von Windows besetzt? Einzig ihr Computer leistet unter dem Zeichen des Apfels tapferen Widerstand? Dann könnte es sein, dass die Netzwerk-Laufwerke mit Windows-Verknüfungen (.lnk-Dateien) übersäht sind, mit denen ihre Windows-Kollegen schnell auf Ordner und Dateien zugreifen.

Mit der Freeware WinShortcutter von Lobotomo Software können sie das jetzt auch: verknüpfte Dokumente werden geöffnet, verknüpfte Ordner im Finder angezeigt. Außerdem kann man das Domänen-Passwort schnell in den Systemeinstellungen ändern. (gefunden bei surfgarden.de)


27
Jan 05

Intellistation

Nach einer wirklich langen Lieferzeit war sie gestern da: meine IBM Intellistation M Pro, meine neue Workstation. Noch vor dem Verkauf von IBMs PC-Sparte bestellt und daher wahrscheinlich fast die letzte ihrer Art. Ein herrliches Stück Ingenieursarbeit.
Als Hommage an die schwarzen eckigen Kisten heute ausnahmsweise mal eine Nicht-Mac-Outboxing-Fotostrecke.


13
Apr 04

Musik online kaufen gepatcht

Musik kaufen gepatcht

Im Rahmen des allmonatlichen MS-Patchdays bin ich über das Update KB833998 für WinXP gestolpert. Installiert man dieses (immerhin 3,6 MByte große) Update, wird sogar der voreingestellte Webbrowser verwendet, wenn man auf den »Musik online kaufen« Link (siehe Screenshot) im Ordner »Eigene Musik« klickt und ausnahmsweise mal nicht der IE … Aber: Wieso werde ich überhaupt auf diesen Windowsmedia-Kram geleitet, wenn ich in der Systemsteuerung iTunes als Standard-Media-Player eingestellt habe? Man könnte durchaus die These aufstellen, dass Microsoft weniger Angst vor neuen Bußgeldern als vor Apples iTunes hat.


13
Mrz 03

der lange Bart: Vergleich von Windows XP und OS X

Es ist die Frage, die jenen Reisenden zwischen den Welten Cupertino und Redmond immer wieder am Herzen liegt: Welches Desktop-Betriebssystem ist denn nun das bessere? Windows XP oder Mac OS X? Der Backoffice-Bereich wird weltweit von wehenden Fähnchen dominiert – oftmals jedoch zur Kasteiung der Dinosaurier-Admins, die viele Gadgets und Funktionen ihrer Mainframes und *NIX-Systeme schmerzlich vermissen. Für diese Wunden könnte OS X mit seinem BSD-Kern ein Pflaster sein, doch Apples Managebarkeit für Netze größer 50 User wird nicht nur von der Wintel-Fraktion Infrage gestellt.

Nun denn, was aber immer wieder ins Zentrum der Polarisierung gerückt wird, ist die Frage nach dem Vorderende, dem GUI, dem Style und Stolz des Desktops. Eine klare Entscheidung zu fällen wäre Utopie. Während die beapfelte Fraktion verklärt WYSIWYWL (What you see is what you wanna lick) propagiert, verweisen die Fähnriche auf quasi Industriestandards. Letzteres gerät durch XP’s Bonschen-Look&Feel allerdings eher zu einem zweitrangigen Argumentationsgewicht.

Dan Pouliot, Macher der Seite X vs. XP widtmet sich scheinbar ständig (“updated all the time”) diesem Themenkreis und hat mit einem Final Score nun den Sieger seines versucht objektiven Vergleichs ernannt: OS X. War klar? Nicht wirklich. Über viele unterschiedliche Aspekte, z. B. Navigierbarkeit per Tastatur, Festplattendefragmentierung, erscheit das Urteil in der Tat objektiv. Auf jeden Fall popelt es nicht in den Kerben herum, die durch Apples Marketing bereits geschlagen wurden.

Anbrowsen dringend empfohlen!


28
Feb 03

dot.Mac auf dot.net

Apple bringt einen iDisk-Utility für Windows heraus. Nach der letztwöchigen Ankündigung von Fred Anderson, dem Chief Financial Officer des Apfel-Konzerns, mehr Geld mit Software verdienen zu wollen, brachte Apple noch einmal etwas Kostenloses hervor: einen Windows-Client für die iDisk der .Mac-Onlinesuite. Einen .Mac-Client der nun doch jahreszahlkonform umgetauften neuen Redmonder .net-Desktopbetriebssystemreihe Windows XP.

Kostenlos könnte allen gemeinhin anders lautenden Präambeln zum Trotz in diesem Fall aber auch Wertlos heißen, denn der Funktionsumfang des iDisk-Tool beschränkt sich darauf, den Gastzugang zu den iDisk-Public-Foldern bzw. zur eigenen iDisk mit Vollzugriff herzustellen. Mal abgesehen von der Tatsache, dass der XP-Client absolut unspektakulär daher kommt – ja: die Installationsroutine einem Windowser offenbar noch von die betriebssystemimmanenten Rückständigkeit evangelisieren möchte (unglaublich triviale Clipart im Installer und herrlich verschachtelte Startmenüeinträge), erhöht sich der Funktionsumfang eines XP-Rechners exakt um Null. Hat Microsoft doch schon seit NT 5 (oder Windows 2000) bereits die Möglichkeit eines Webordners an Bord, der exakt die Möglichkeiten des iDisk-Tools bietet. Nur ohne hässlichen Installer und Schachtelweltenstartmenü.

Nun denn. Es war ja auch nie die Rede davon, dass Apple mit Windows-Software Geld verdienen möchte.

P.S.: Wie man ohne das iDisk-Utility mit einem Win-Rechner an die iDisk kommt, steht natürlich in der .Mac-Hilfe von Apple :-)