ASUS E-Book Reader D-900 Hands-On

Am Rande der CeBIT 2010 hatte ich letzten Freitag einen Prototypen des E-Book-Reader D-900 von ASUS in der Hand (mehr Infos zum Gerät bei heise.de). Und obwohl mir Formfaktor und Lesequalität sehr gut gefallen haben, muss ich meine Aussage zu E-Ink-Displays aus meinem iPad-Posting revidieren.

ASUS E-Book Reader D-900

ASUS E-Book Reader D-900

Das Reaktionsverhalten des Displays (in diesem Fall ein SiPiX) halte ich für nicht hinnehmbar. Jede Aktion auf dem Touchscreen wird erst mit Verzögerungen von 1-2 Sekunden ausgeführt. Die Messebesucher, die vor mir das Gerät ausprobiert haben, drückten entweder sehr kräftig oder mehrfach auf dem UI herum. So darf meiner Meinung nach kein Touchscreen funktionieren. Als ich das Gerät in den Händen hielt, fror das Display dann gleich komplett ein — ein klarer Fall gegenseitiger Abneigung, also :-)

Dank des freundlichen Messebesuchers vor mir konnte ich einige Fotos des DR-900 machen. Webbrowser und MP3-Player haben auf dem Demo-Gerät mangels WLAN-Verbindung und Audio-Dateien nicht funktioniert.

Ich persönlich räume E-Book Readern durchaus Potential ein, insbesondere für Fachbücher und Tageszeitungen. Aber hinsichtlich der Usabilitiy könnte es sein, dass das iPad hier die Maßstäbe ähnlich hoch setzt, wie seinerzeit der iPod bei den MP3-Playern.

Kindle-Benutzer, wie ist Eure Meinung und Erfahrung zu diesem Thema? Ich freue mich auf Tweets oder Kommentare.

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