Update 6. Jan. 2010: der Export von Pennies funktioniert seit iPhone OS 3 nicht mehr, der Autor reagiert nicht auf Mails. Ich kann Pennies daher nicht weiter emfehlen. Stattdessen verwende ich jetzt Moneybook.
Meine täglichen Bargeld-Ausgaben in Coffeeshop und Co pflege ich mir zu notieren. Teils aus Angewohnheit, teils für den besseren Überblick.
Die meisten iPhone-Apps, die mir dafür nützlich sein könnten, verschweigen im AppStore allerdings, ob sie den hiesigen Sprach- und Währungseinstellungen nebst Komma/Punkt-Thematik gewachsen sind. Außerdem sehen fast alle Programme gruselig aus: viele Diagramme und farbige Balken, was mich ohnehin irritiert.
Pennies hingegen präsentiert sich schlicht mit einer Art »Tankanzeige«. Der Preis von 2,39 € ist dabei ein Schnäppchen, verglichen mit den 15 $ für Handy Expense, dass ich seinerzeit für mein Nokia E65 gekauft hatte.
Das Prinzip von Pennies: das Budget, das pro Monat ausgegeben werden darf, festlegen und anschließend Ausgaben erfassen.
Für Ausgaben gibt Pennies zehn mögliche Kategorien vor: Allgemein, Essen, Unterhaltung, Reisen, Haushalt, Auto, Hobby, Elektronik, Persönlich, Lebensmittel. Damit komme ich persönlich ganz wunderbar aus.
Erfrischend schnell lassen sich die Ausgaben erfassen: nur ein Bildschirm zur Eingabe, kein Drilldown-Interface, keine Winzig-Tasten.
Möchte man mehr Infos zur Ausgabe speichern, kann man nachträglich Notizen ergänzen oder den Titel ändern.
Es gibt kleine Statistiken zu den Top-Ausgaben – dankenswerterweise auf volle Euro-Beträge gerundet – und den durchschnittlichen Ausgaben pro Tag. Die Tankanzeige informiert auf einen Blick über den Status des monatlichen Budgets.
Und all die gesammelten Ausgaben müssen nicht in Pennies versauern – ein Export der Daten per Mail in einer CSV-Datei macht die weitere Bearbeitung per OpenOffice oder Excel möglich.
Darüberhinaus
- Flickit: Flickr-Upload vom iPhone
- Freeware-Umrechner für iPhone: Cambio
- Flash-Galerien aus iPhoto exportieren
Tags: appstore, iphone, pennies, software
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