domanske

Fotos, Gedanken, Design, Musik, guter Kaffee.

Nasenfahrrad

Meine neue Brille: dänisches Design von Kronenberg, Modell 404 (sic!).
Das Gestell wiegt übrigens lediglich 8,5 Gramm, mit (Kunststoff-) Gläsern 18 Gramm – das ist weniger als ein normaler Brief. So mag ich das.
Vom neuen Optiker meines Vertrauens in Lüneburg: Claus Reineke.

Abendrunde

Meaning

The point of life is not to become something different than what you already are. It is not about working hard to become someone new, or be a better person. We can't change what we are experiencing right now.

This is all we have
It's as good as it gets.

We may, over time, discover that how we feel and who we are are not the same thing.
In the end, it doesn't matter how strongly you feel about things. What you think about your life, and your opinions and beliefs are meaningless. The mind turns and turns in endless circles and has opinions about everything.

All that matters is how you act, in kindness, right here, right now.

That's all there is.

– Paul Budnitz (via ello)

Sommertage

Während meine ganze »Bande« noch schlummerte, schlich ich mich leise aus dem Haus zum Meer.

Holzsteg
Ins Meer
Spring mit Anlauf
Nasse Haare, salzige Haut
Ausatmen.

Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki von Haruki Murakami gelesen. Und werde es mit Freude ein zweites Mal tun.

In Koma verfolgt, wie es mit Harry Hole weitergeht. Obwohl ich ein riesiger Fan von Jo-Nesbø-Krimis bin: langsam ist wohl alles erzählt, was auf den Charakter projiziert werden kann.1

Musik von Hundreds, Super700 und SOHN gehört.

Kaffee von Larsen getrunken und in »Gammeldags Æblekage« verliebt.


1. Achtung, Spoiler-Alarm: ich habe alle Harry Hole und mag diese Krimis allesamt sehr. Auch, weil sie teilweise trivial sind. Aber das Kopfkino-Ding wird in Koma so oft gespielt, dass ich als Leser permanent skeptisch bin.

Traumkorbtag

Am Meer lässt sich nicht grübeln. Aber träumen – gestern gemacht im Traumkorb am Genueser Schiff. Original diesen Ausblick genossen:

Genueser Schiff Traumkorb Aussicht

Dorthin - will ich; und ich traue
mir fortan und meinem Griff.
offen liegt das Meer; ins Blaue
treibt mein Genueser Schiff.

Alles glänzt neu und neuer,
Mittag schläft auf Raum und Zeit -
nur dein Auge - ungeheuer
blickt mich's an, Unendlichkeit!

– Friedrich Nietzsche

Sommersonnenwende

Kartoffelblütentupfen auf grüner Weite, Gerste vergoldet und Weizen schon prall.
Wie Wellen wogen Halme unter Wolkenwalen.
Ein Reh streckt den Kopf hervor, der Hund die Nase in den Wind.
Vor kurzem wohnte hier draußen am Waldrand noch der Winter.
Alles ist gewachsen, bevor die Sonne den längsten Tag dieses Jahres bescheint.
Einer ist gegangen, bevor die Sonne den längsten Tag dieses Jahres bescheint; am Dienstag erweisen wir ihm die letzte Ehre.

Am Feld Im Wald Weizen Kartoffelfeld Gerste