10
Mrz 10

ASUS E-Book Reader D-900 Hands-On

Am Rande der CeBIT 2010 hatte ich letzten Freitag einen Prototypen des E-Book-Reader D-900 von ASUS in der Hand (siehe auch Bericht auf heise.de). Und obwohl mir Formfaktor und Lesequalität sehr gut gefallen haben, muss ich meine Aussage zu E-Ink-Displays aus meinem iPad-Posting revidieren.

ASUS E-Book Reader D-900

ASUS E-Book Reader D-900

Das Reaktionsverhalten des Displays (in diesem Fall ein SiPiX) halte ich für nicht hinnehmbar. Jede Aktion auf dem Touchscreen wird erst mit Verzögerungen von 1-2 Sekunden ausgeführt. Die Messebesucher, die vor mir das Gerät ausprobiert haben, drückten entweder sehr kräftig oder mehrfach auf dem UI herum. So darf meiner Meinung nach kein Touchscreen funktionieren. Als ich das Gerät in den Händen hielt, fror das Display dann gleich komplett ein — ein klarer Fall gegenseitiger Abneigung, also :-)

Dank des freundlichen Messebesuchers vor mir konnte ich einige Fotos des DR-900 machen. Webbrowser und MP3-Player haben auf dem Demo-Gerät mangels WLAN-Verbindung und Audio-Dateien nicht funktioniert.

Ich persönlich räume E-Book Readern durchaus Potential ein, insbesondere für Fachbücher und Tageszeitungen. Aber hinsichtlich der Usabilitiy könnte es sein, dass das iPad hier die Maßstäbe ähnlich hoch setzt, wie seinerzeit der iPod bei den MP3-Playern.

Kindle-Benutzer, wie ist Eure Meinung und Erfahrung zu diesem Thema? Ich freue mich auf Tweets oder Kommentare.


04
Mrz 10

Work is a rubber ball

Imagine life as a game in which you are juggling some five balls in the air. You name them – Work, Family, Health, Friends and Spirit and you’re keeping all of these in the Air.
You will soon understand that work is a rubber ball. If you drop it, it will bounce back. But the other four Balls – Family, Health, Friends and Spirit – are made of glass. If you drop one of these; they will be irrevocably scuffed, marked, nicked, damaged or even shattered. They will never be the same.
You must understand that and strive for it.

— Bryan Dyson; CEO Coca Cola (via)


22
Feb 10

Steuer gegen Armut

Möglicherweise ist es doch … eine ganz gute Idee?

Mehr auf steuergegenarmut.de (via Jens)


09
Feb 10

ARD Radiofeature als Podcast

ARD Radiofeature Teaser

Nach dem — von mir hier oft erwähnten — Radio Tatort bringt die ARD ein weiteres Hörformat, diesesmal auch gleich als Podcast: das ARD Radiofeature. Gisela Corves von WDR 3 erklärt:

“das ARD radiofeature” ist Qualitätsjournalismus und Radiokunst zugleich. Es ist Kraftfeld des öffentlich-rechtlichen Radios, Dokumentationszentrum mit akustischem Mehrwert und bietet Information und Hörerlebnisse aus einem Guss.

Derzeit ist die Cybercrime-Folge online, neun weitere Episoden sollen über das Jahr verteilt folgen, inklusive Knallerthemen wie »Die Suche nach dem Dönerkiller« und »Doping beim Fußball«.
Das Cybercrime-Feature mutet aus meiner Sicht ein wenig wie »Monitor« auf Audio an, lässt sich aber unangestrengt verkonsumieren und ist aufwändig produziert.

Download als MP3 und Vorschau auf die nächsten Folgen unter radiofeature.ard.de oder im Podcast-Verzeichnis von iTunes.


29
Jan 10

Minimal-Wallpaper

Inspiriert von den Hintergrundbildern auf simpledesktops.com habe ich mal zwei Wallpaper (unter Creative Commons Lizenz) für Euch erstellt. Aufmerksamen Lesern sollten beide Motive bekannt vorkommen ;)

Brick

Brick: 2.560×1.600 | 1.024×768 | 320×480
 

Cloud

Cloud: 2.560×1.600 | 1.024×768 | 320×480
 


29
Jan 10

Meine 2ct zum iPad

Und dann war da noch das iPad. Einige fragten, was ich davon halte. Deshalb schreibe ich es hier hin. Meine Einschätzung beruht auf der Keynote sowie den Webseiten. Vielleicht sehe ich es anders, wenn ich eins in der Hand hatte. Was also sollte ich mit einem iPad anstellen?
Apple iPad (Foto © Apple)

  • Zum Musikhören über Kopfhörer finde ich es zu groß, die integrierten Lautsprecher sind vermutlich nicht überragend. Ein Dock mit Audio-Ausgang und Fernbedienung zum Anschluss an große Boxen wäre schick, mir bisher aber nicht bekannt.
  • Um alleine einen Film zu gucken, reicht das Display. Aber warum ist es nicht 16:9?
  • Internet-Surfen, okay. Bestimmt klasse. Aber ohne Flash? Auf dem iPhone kann ich drauf verzichten, aber auf dem iPad?
  • Es ist auch ein digitaler Bilderrahmen. Toll. Für $499. Mit Fingerabdrücken drauf.
  • Spielen auf dem iPad überzeugt mich persönlich nicht.
  • Und noch weniger eBooks iBooks und Zeitungen: für jede Zeitung eine eigene App? Und zum Lesen ein Display leuchten lassen? Da finde ich das e-Ink-Display, beispielsweise vom Kindle (Affiliate-Link), lesefreundlicher und ökonomischer.
  • Kontakte, Kalender und Aufgaben habe ich lieber immer dabei, also auf meinem iPhone.
  • Zum richtigen Arbeiten fehlt dem iPad die nötige Software. Die angepasste iWork-Suite ist klasse, aber mit einem OpenOffice oder gar MS-Office kann man wohl nicht rechnen.

Ich sehe das iPad als elegantes Einkaufstablett für all das, womit Apple mittlerweile so seine Milliarden verdient: Musik, Filme, Apps und jetzt auch Bücher. Ohne, dass ich Apple Geld gebe, kriege ich — mit Ausnahme von Freeware-Apps — keine Inhalte auf das schicke Teil. Oder wie vowe so treffend schrieb:

Apple is selling you a lamp. You will have to get the oil from Apple just as well.

Kann der $499-Preis in diesem Zusammenhang eigentlich als subventioniert angesehen werden?

Aber die iTunes-Gefängnistür ist ja bereits vor Jahren hinter mir ins Schloss gefallen und ich habe fröhlich Inhalte gekauft, die ohnehin nur auf Äpfeln funktionieren. Und da es laut Steve Jobs 125 Millionen anderen Menschen genauso geht, wie mir, wird sich das iPad trotzdem verkaufen wie geschnitten Brot. Jeder wird eins haben wollen. Ich auch?!

Das derzeit geteilte Presse-Echo spielt hierbei keine Rolle, das war nach der Präsentation von iPod und iPhone nicht anders.

Aber eigentlich wünsche ich mir für mich einen richtigen Computer als Tablet. So mit OS X. Und ohne AppStore-Zwang. Ein wenig Hoffnung macht mir in dieser Hinsicht Gernot: vielleicht steckt im iPad ja noch mehr, als Apple am Mittwoch verraten hat?!


21
Jan 10

Szenesprachenwiki vom Duden

Szenesprachenwiki vom Duden

Ich bin ja eher skeptisch, ob Wörter, wie entfolgen oder verretweetet, jemals in den Duden kommen. Aber darüber — und über weitere schöne Wörter, wie beispielsweise Bratwurstjournalismus — lässt sich im Szenesprachenwiki des DUDEN 1a abtexten.

Neben dem Unterhaltungswert dieses Wikis finde ich die Vorstellung faszinierend, dass die Urmutter der germanischen Wörterbücher hier scheinbar kollaborativ weiterentwickelt wird. Sozusagen eine Art Sprachdemokratie; möglicherweise aber auch eher Demokratur?!

Auch auf ein technisches Schmankerl des Wikis möchte ich noch hinweisen: eine nett gemachte HTML5-Seite zum Durchstöbern der szenigen Wörter. Aktueller Browser wird vorausgesetzt, Flash hingegen nicht.

(via Mareen Fischinger)


21
Jan 10

Sixpack Deluxe

Feuchtigkeit — bei Gartenpartys, Kanutouren und sonstigen H2O-nahen Veranstaltungen — raubt Sixpacks aus Pappe ihre Stabilität. Und: ist erstmal eine Flasche raus, ist es meist gänzlich um die Tragfähigkeit geschehen.
Nicht so bei diesem schönen Metall-Bügel von OOOMS dutch design.
(via stilsucht)


17
Jan 10

Hilf Haiti.

Bild: Big Picture Boston.com

Das Internet bringt Bilder und Informationen aus Haiti in aller Härte auf unsere Schirme. Dabei lässt sich nur erahnen, wie krass es dort ist.
Aber auch helfen kann man – über das Web. Eine Spende ist das Mindeste, was ich hier tun kann: Übersicht von Spendenkonten.

Weitere Möglichkeiten: iTunes, NAK-Karitativ oder die Hansestadt Lüneburg.


15
Jan 10

75.000 Becher Tee …

Und noch mal United Kingdom, diesmal aber schon älter:

As part of a documentary produced by Channel 4 on team consumption in the UK, Trafalgar Square was covered with 75,000 cups of tea. This is the average number of cups an average Briton will drink in his/her life.

Mehr Bilder im Flickr von Olivier Claurent.