29
Apr 13

Siri-Tipp: Anruf-Erinnerung erstellen


Der Befehl »Erinnere mich morgen Abend: John anrufen« klingt sprachlich etwas reduziert.
Siri kommt dabei aber richtig in Fahrt: findet sie im Adressbuch einen eindeutigen John, vervollständigt sie automatisch Vor- oder Nachnamen.
Anschließend trägt sie eine anklickbare Erinnerung in die Erinnerungen.app ein, welche auf Wunsch direkt die Nummer von John wählt.
Allerdings nur auf iOS.

      


12
Apr 13

Rego – Foursquare für Introvertierte

Lieblingsplätze merken, Wegestrecken von einem Ort zum anderen planen, Fotos und Notizen dazu speichern – das klingt zunächst nach einem standortbezogenen sozialen Netzwerk à la Foursquare et. al.
Die iPhone-App Rego kommt hingegen regelrecht asozial daher: die Daten bleiben auf dem Gerät, sind nicht für anderer einsehbar.
Der aktuelle Aufenthaltsort lässt sich speichern, gespeicherte Orte lassen sich zu Sammlungen zusammenfassen, bebildern und mit Notizen versehen. Auf Wunsch können die Koordinaten zur Routenplanung an Google-Maps, Waze, der Karten-App oder Tom Tom weitergereicht werden.


Und wer doch mal etwas veröffentlichen mag, kann einzelne Orte explizit freigeben (Beispiel) – aber auch wieder löschen.
Mit der frisch erschienenen Version 1.1 bringt Rego eine nützliche Funktion: Die Suche nach Adressen. Damit wird diese App für mich zu einem praktischen Tool um Städtereisen vorzubereiten.

Weitere Anwendungsideen liefert Rego auf einer eigens dafür eingerichteten Inspirations-Webseite: Fotografen, Journalisten, Tour Guides, Angler und Jäger …

Mit der kostenlosen Version (AppStore Link) lassen sich 10 Orte in der App speichern. Wer mehr braucht, kann diese Einschränkung per In-App-Purchase durchbrechen.
Hier gibt es bis Ende dieser Woche noch den handlichen Einführungspreis von 0,89 €.
Rego empfehle ich auch deshalb, weil der Support (den ich mit Fragen zu 1.0 kontaktiert hatte) erfrischend schnell und freundlich reagiert.



02
Apr 13

7 Wochen ohne Twitter

130402_7wochen_ohne_twitter
Mit Beginn der Fastenzeit vor sieben Wochen hab ich mich von Twitter verabschiedet, und zwar gründlich: Alle Clients deinstalliert, meinen Twitteraccount aus i- und MacOS entfernt.
Seit 5½ Jahren gehört der Kurzmitteilungsdienst mit dem blauen Vogel zu meiner täglichen Informationsquelle. Und zwar mittlerweile konsequent als mein einziges, regelmäßig genutztes soziales Netzwerk. Kein Facebook, kein Google+1 . Eine 7-wöchige Abkehr stand nicht primär unter dem Aspekt der Askese und Besinnung.
Viel mehr wollte ich ausprobieren, wie es ohne ist. Eine Art Selbstversuch, um herauszufinden, wie wichtig Twitter für mich ist.

Bei den Medien-Ereignissen in den letzten Wochen habe ich mir ein paar mal vorgestellt, welche Witze im Twitterversum gerade herumgereicht werden. Zum zurückgetretenen und zum neuen Papst zum Beispiel. Zum Siechtum mit Ansage vom Google Reader. Oder zur Situation in Zypern. Zum neuen Schweiger-Tatort. Zum nicht enden wollenden Winter. Aber ganz ehrlich: davon habe ich nichts vermisst.

Twitter bewirft mich den ganzen Tag, so psychologisch gesehen, mit kleinen Süßigkeiten und Kamelle. Seit sieben Wochen habe ich mich stattdessen bei Bedarf ganz gepflegt an meinen RSS-Reader gesetzt. Slow-Food, quasi. Und dabei hat mir – rein informationstechnisch – nichts gefehlt. Es hat mir sogar gut gefallen. So gut, dass ich es gerne so beibehalten möchte. Böse Zungen mögen gerne behaupten, es hätte mit meinem fortschreitendem Alter zu tun, steigendes Ruhebedürfnis und so weiter.

Aber gefehlt hat mir trotzdem etwas.  weiterlesen → 



  1. Auf App.net habe ich mir vorsichtshalber mal meinen Namen reserviert, derzeit poste ich dort aber nicht.



17
Mrz 13

MUJI Bluetooth Wandlautsprecher

MUJI Bluetooth Wandlautsprecher

MUJI Bluetooth Wandlautsprecher

Der Wand-CD-Player von MUJI vereint minimalistisches Design mit simpelster Bedienbarkeit. Das Design von Naoto Fukusawa stammt aus dem Jahr 1999 und ist bereits als moderner Klassiker Teil der Dauerausstellung im New Yorker MoMa.
Das Design ist also quasi zeitlos, CDs irgendwie nicht mehr so ganz, daher legt MUJI nach und bringt das Teil als Bluetooth-Wandlautsprecher heraus. Auch mit dem schönen Detail, dass man es per Zug am Kabel an- und ausschalten kann, wie bei Omas alter Stehlampe.
Ubergizmo nennt technische Details: Bluetooth 3.0, Unterstützung für AVRCP und A2DP, UKW-Empfang und Fernbedienung. Verfügbarkeit und Preis hierzulande noch unbekannt; legt man den Yen-Preis zugrunde, darf man auf um 100 € hoffen.
Minimalissimo hat mehr Bilder.



15
Mrz 13

Lisa Bassenge: Wolke 8

Das Cover von »Wolke 8«

Das Cover von »Wolke 8«

Ich mag ja Lisa Bassenge. Und zwar seit »dem Tag, den Du magst«, dass sich bereits vor sechs Jahren in meinen Gehörgang grub. Auch live hat sie mir mit ihrem Trio ihrer Band schon Trommelfell und Gedankengänge massiert. Vor rund sechs Wochen erschien ihr neues Album: Wolke 8. Eine Wolke aus Chansons, Jazz und Swing-Punk. Oder soetwas ähnlichem. Genauer geht’s nicht, dieses Album würde an seinen Kanten aus jeder Schublade herausragen.
»Lass die Schweinehunde heulen«1 läuft mit soviel Vollgas ins Leben, dass der (Apfelbaum-)Blues vorhersehbar erscheint. So lässt man sich von Lisa durch Lebenshoch- und Tiefgefühle schicken, abwechselnd träumend oder mit dem Fuß wippend.
Ich musste ein, zweimal durchhören, die Texte bewußt entdecken; sie sind tief und schön. Möglicherweise durch die glückliche Feder des Co-Autors Thomas Melle2. »Dernier Crie« und »Dummes Herz« skippe ich gerne, dafür koste ich dann »Könnten Bienen fliegen« und natürlich »Ein Tag, den Du magst« – das wunderbarer Weise hier erneut drauf ist – voll aus . Aber, wie gesagt: ich mag ja Lisa Bassenge.



  1. liegt gerade als MP4-Video auf Lisas Webseite
  2. kürzlich von der FAZ zu einem aufregendsten deutschen Schriftsteller unter 40 gewählt



02
Mrz 13

Stop over analyzing. Life is simple

Das Holstee Manifesto (Foto © Holstee)

Das Holstee Manifesto (Foto © Holstee)

Der Text auf diesem Foto, das sogenannte »Holstee Manifesto«, zog mit breiter Spur vor einigen Monaten durch’s Netz.1
Mir war der Text damals zu pathetisch, zu altruistisch, zu selbstzentriert. Die »Haudrauf-Taktik« Love it or leave it sprang mir aus den ersten Zeilen entgegen und ließ den Rest an einer Teflonschicht aus Skepsis an mir abperlen.

Nun kommt dieser Text erneut bei mir vorbei (dank Leumund.ch) und diesmal knistert da etwas. Ich muss unwillkürlich Grinsen bei …

Open your mind, arms, and heart to new things and people.
We are united in our differences.

… und mag den Teil mit dem Reisen und die nächste Person danach fragen, was ihr Antrieb ist.

Jetzt liegt der Text ausgedruckt vor mir (es gibt das schöne Layout als PDF) und ich überlege, wo ich ihn mir am besten aufhänge.



  1. Es stammt von der kleinen Kreativfirma Holstee. Die haben auch einen Shop, wo man u. a. das Manifest hochwertig gedruckt erwerben kann.



24
Feb 13

Volumini: Festplattenfüllstand im Blick

Volumini ist eine kleine App für OS X, welche sich in den Statusbereich der Menüleiste einklinkt und den prozentual belegten Speicherplatz eines ausgewählten Volumes (HDD, Image, SD-Card, …) anzeigt. Das zugehörige Menü listet als Überblick alle verfügbaren Volumes mit etwas detaillierteren Größenangaben auf.

Praktisch! via Tigions Blog.

      


22
Feb 13

Star-Wars-Actionfiguren, 1978

Star Wars Spielzeug 1978, Foto: © Darth Ray

Star-Wars-Spielzeug 1978, Foto: © Darth Ray

So sah es – vermutlich im Jahr 1978 — bei Kenner aus, einer Fabrik für Star-Wars-Actionfiguren. Mehr davon in diesem herrlichen Flickr-Set (via).

         


21
Feb 13

„Google Glass is a terrible idea“

Nach den ganzen glücklichen Zirkus-Artisten und Fallschirmspringern mit Google Glass auf der Nase spricht mir dieser Post von Dave Caolo aka 52tiger aus dem Herzen:

It’s not all bad. Glass would be a fantastic piece of assistive technology for people with motor impairments or other physical disabilities. Brilliant, in fact. I’d like to see some testing in those situations and hope it happens.

In the meantime, I think Google Glass is ridiculous and I don’t want it. Now excuse me while I live-tweet my walk to the mailbox.

Ich frag mich zudem immer noch, wer sich freiwillig den ganzen Tag ein LTE-Modem an den Kopf kleben möchte.

Den ganzen Artikel bei 52tiger.net lesen.



27
Jan 13

Wie man EarPods richtig aufwickelt

Die EarPods kommen aufgewickelt in einer wunderbaren Box, raus kriegt man sie kinderleicht. Wieder rein erfordert jedoch etwas Übung. Der Trick ist, zunächst das Kabelende ohne die Fernbedienung einzufädeln und gegen den Uhrzeiger-Sinn zu wickeln. Zur Veranschaulichung habe ich mal ein kurzes Vine-Video gebastelt.

 weiterlesen →