domanske

Fotos, Gedanken, Design, Musik, guter Kaffee.

Abendrunde

Meaning

The point of life is not to become something different than what you already are. It is not about working hard to become someone new, or be a better person. We can't change what we are experiencing right now.

This is all we have
It's as good as it gets.

We may, over time, discover that how we feel and who we are are not the same thing.
In the end, it doesn't matter how strongly you feel about things. What you think about your life, and your opinions and beliefs are meaningless. The mind turns and turns in endless circles and has opinions about everything.

All that matters is how you act, in kindness, right here, right now.

That's all there is.

– Paul Budnitz (via ello)

Sommertage

Während meine ganze »Bande« noch schlummerte, schlich ich mich leise aus dem Haus zum Meer.

Holzsteg
Ins Meer
Spring mit Anlauf
Nasse Haare, salzige Haut
Ausatmen.

Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki von Haruki Murakami gelesen. Und werde es mit Freude ein zweites Mal tun.

In Koma verfolgt, wie es mit Harry Hole weitergeht. Obwohl ich ein riesiger Fan von Jo-Nesbø-Krimis bin: langsam ist wohl alles erzählt, was auf den Charakter projiziert werden kann.1

Musik von Hundreds, Super700 und SOHN gehört.

Kaffee von Larsen getrunken und in »Gammeldags Æblekage« verliebt.


1. Achtung, Spoiler-Alarm: ich habe alle Harry Hole und mag diese Krimis allesamt sehr. Auch, weil sie teilweise trivial sind. Aber das Kopfkino-Ding wird in Koma so oft gespielt, dass ich als Leser permanent skeptisch bin.

Traumkorbtag

Am Meer lässt sich nicht grübeln. Aber träumen – gestern gemacht im Traumkorb am Genueser Schiff. Original diesen Ausblick genossen:

Genueser Schiff Traumkorb Aussicht

Dorthin - will ich; und ich traue
mir fortan und meinem Griff.
offen liegt das Meer; ins Blaue
treibt mein Genueser Schiff.

Alles glänzt neu und neuer,
Mittag schläft auf Raum und Zeit -
nur dein Auge - ungeheuer
blickt mich's an, Unendlichkeit!

– Friedrich Nietzsche

Sommersonnenwende

Kartoffelblütentupfen auf grüner Weite, Gerste vergoldet und Weizen schon prall.
Wie Wellen wogen Halme unter Wolkenwalen.
Ein Reh streckt den Kopf hervor, der Hund die Nase in den Wind.
Vor kurzem wohnte hier draußen am Waldrand noch der Winter.
Alles ist gewachsen, bevor die Sonne den längsten Tag dieses Jahres bescheint.
Einer ist gegangen, bevor die Sonne den längsten Tag dieses Jahres bescheint; am Dienstag erweisen wir ihm die letzte Ehre.

Am Feld Im Wald Weizen Kartoffelfeld Gerste

Ich, Barista Junior.

Robusta, Arabica, Perlbohne in der Mitte

Da mich das in den letzten Tagen fast jeder Zweite gefragt hat, dem ich davon erzählt habe: Barista ist die Bezeichnung für einen professionellen Espresso-Zubereiter in einem guten Café. Und obwohl ich nicht in Erwägung ziehe, meinen Job diesbezüglich zu verändern, habe ich einen Barista Junior Kurs bei der Hamburger Kaffeerösterei Black Delight besucht — schlicht aus Liebe zu dem schwarzen Getränk.

Black Delight hat eine interessante und – wie ich finde – vorbildliche Philosophie und Einstellung zu ihren Produkten, unter anderem durch One-Farmer-One-Roaster.
Was am Ende dann in der Mühle landet, ist »Light Roast«, eine helle skandinavische Röstung, auch nordic style genannt, welcher mir persönlich geschmacklich sehr gut gefällt.

Barista Jil Seemann, Finalistin der Deutschen Baristameisterschaft, und Röster Michael Mrozek leiteten das Seminar.
Die Teilnehmergruppe war eine bunte Mischung (quasi Blend): ein Gastro-Team inklusive Chef sowie drei Amateure. Zwei davon mit entsprechendem Equipment. Und dann ich, Kaffee-Liebhaber aber Siebträger-Noob.

Try and Error. Sind noch Tassen da? Einige Stunden später habe ich etliche Espressi vergeigt (wirklich: ungenießbar) eine gefühlte Kuh-Füllung Milch bei meinen Schäum-Versuchen geopfert aber gelernt, was ein Mäuseschwanz ist, was edgy und Ausblonden bedeutet und wann man vom Ziehen zum Rollen übergehen sollte. Und natürlich Tampen.

Durchlaufzeiten werden fast perfekt

Und – besonders Dank der Geduld von Mitch – ist es mir letztendlich auch gelungen, einen guten (naja, eigentlich schon ziemlich guten) Cappucino zu machen.

Gearbeitet haben wir während der Schulung mit dem Espresso Blend 2.3 und auf zwei professionellen Maschinen. Die eine, eine Synesso Cyncra, hat sich – obwohl eine absolute High-End-Maschine – mir als Anfänger gegenüber unglaublich fehlertolerant gezeigt.
Vielleicht hatte Jil sie aber vorher auch einfach nur perferkt eingestellt ;-)

Läuft

Wer in Hamburg ist und jetzt Kaffeedurst bekommen hat: im Eppendorfer Weg haben Black Delight auch eine Café Bar (Infos auf Foursquare oder Facebook).
Und wer Lust auf den Kurs bekommen hat, hier der Link: Black Delight Barista Schule.